THEO denkt LOGISCH! THEA auch!

Der 500. Reformationstag!

Am 31. Oktober ist Reformationstag. In diesem Jahr ist er in ganz Deutschland ein gesetzlicher Feiertag. Deutschland feiert das 500jährige Jubiläum der Reformation!

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Ist schon Ostern?

Einfach mal gute Nachrichten sprechen lassen, das wollte ich gerne in diesen Gedanken. Schließlich steht Ostern vor der Tür. Ich habe mir Mühe gegeben: in den Internetsuchmaschinen „gute Nachrichten“...

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Karfreitag - Ein Feiertag ohne Remmidemmi

An Karfreitag erinnern sich die Christen in aller Welt an ein trauriges Ereignis: die Kreuzigung Jesu. Warum ist das trotzdem ein Grund zum Feiern?

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Minus mal Minus gibt Plus

So habe ich das früher in der Schule mal gelernt und es ging mir in dieser Woche durch den Kopf. Relativ sprachlos macht ja der aggressive Wahlkampf des türkischen Präsidenten Tayyip Erdogan.

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Etwas Heißes im Advent

„Nicht alles wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird!“ Mit diesen Worten trösteten sich viele Menschen nach der Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA. Und in der Tat:

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Tageslosung

Wohl dem, der barmherzig ist und gerne leiht und das Seine tut, wie es recht ist!
Wie ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, so tut ihnen auch!

Es waren ganze 53 Seiten, die der Rechtsanwalt von Beate Tschäpe am Mittwoch im Gerichtssaal verlas. Nach mehrjährigem Schweigen der Angeklagten warteten alle gespannt auf ihre schriftliche Aussage. Die Reporter standen schon im Morgengrauen Schlange, um noch einen Platz im Saal zu erhalten. Doch am Ende überwog die Enttäuschung. Keine neuen Details wurden bekannt. Tschäpe sei nicht Mittäterin, sondern nur Mitwisserin gewesen, hat der Anwalt vorgelesen. Moralisch fühle sie sich schuldig, aber an den Morden des NSU trage sie keine Schuld. Die verlesene Entschuldigung an die Opferfamilien wollen diese nicht annehmen. Sie klinge nicht echt. Nun hat das Gericht die schwere Aufgabe, das Geschriebene auszuwerten und abzuwägen, was nun tatsächlich geschehen ist. Wahrlich nicht leicht, denn die Motive eines Menschen, seine inneren Beweggründe, kann man nicht einfach von außen erkennen. „Wir schauen den Menschen nur auf die Stirn, nicht dahinter“, hat mein Opa immer gesagt. Was würden die Richter wohl darum geben, hinter die Fassade schauen zu können, ein klares Bild von dem zu erhalten, was geschehen ist und welche Motive dazu führten. Aber dieser Blick ist uns verwehrt. Wir können nur Rückschlüsse ziehen aus dem, was getan wurde. Und selbst bei einem Geständnis bleibt die Frage, ob es nicht doch nur ein Mittel zum Zweck sein soll.

Wenn wir im Advent immer wieder gerne Lichter anzünden und uns daran freuen, wie das warme Licht die Dunkelheit in eine schimmernde und wohlige Atmosphäre verwandelt, dann spüren wir schon etwas von der Wohltat des Lichtes: es scheint nämlich am schönsten dort, wo es eigentlich dunkel ist. Wir freuen uns auf die Ankunft Gottes in der Welt. Gott kommt auch und gerade dorthin, wo es bei uns dunkel ist. Das bedeutet auch, dass sichtbar wird, was wir vielleicht gerne im Dunkeln lassen würden. Der Apostel Paulus schreibt: „Richtet nicht vor der Zeit, bis der Herr kommt, der auch ans Licht bringen wird, was im Finstern verborgen ist, und wird das Trachten der Herzen offenbar machen.“ Für mich sind diese Worte ein Anstoß, vor allem ehrlich zu mir selbst zu sein. Das führt dazu, dass man nicht so schnell über andere urteilt. Auf der anderen Seite steckt in diesen Worten aber auch eine Anerkennung für die gute Absicht: nicht erst die erbrachte Leistung wird gesehen, sondern auch die gute Absicht. Viel Stoff also für einen besinnlichen und vielleicht auch nachdenklichen Adventssonntag.

Pfarrer Jens Heller
Evangelische Kirchengemeinde Bischofsheim

 

 

Die Sakristei ist der Raum in einer Kirche, in welchem die für den Gottesdienst nötigen Gegenstände aufbewahrt werden. Die Paramente für den Altar, Kerzen, Kollektenbücher und manches mehr. Der Pfarrer, die Pfarrerin ziehen hier den Talar an.