Veranstaltungskalender Sprengel

Aug 2017
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THEO denkt LOGISCH! THEA auch!

Ist schon Ostern?

Einfach mal gute Nachrichten sprechen lassen, das wollte ich gerne in diesen Gedanken. Schließlich steht Ostern vor der Tür. Ich habe mir Mühe gegeben: in den Internetsuchmaschinen „gute Nachrichten“...

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Karfreitag - Ein Feiertag ohne Remmidemmi

An Karfreitag erinnern sich die Christen in aller Welt an ein trauriges Ereignis: die Kreuzigung Jesu. Warum ist das trotzdem ein Grund zum Feiern?

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Minus mal Minus gibt Plus

So habe ich das früher in der Schule mal gelernt und es ging mir in dieser Woche durch den Kopf. Relativ sprachlos macht ja der aggressive Wahlkampf des türkischen Präsidenten Tayyip Erdogan.

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Etwas Heißes im Advent

„Nicht alles wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird!“ Mit diesen Worten trösteten sich viele Menschen nach der Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA. Und in der Tat:

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Wo ist der liebende Gott?

Die Welt ist aus den Angeln gehoben. Die quälende Frage eines Martin Luthers nach dem liebenden Gott, dem Gott der gnädig ist mit uns Menschen, diese Frage stellen Menschen heute in ganz anderer Weis...

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Tageslosung

Deine Sonne wird nicht mehr untergehen und dein Mond nicht den Schein verlieren; denn der HERR wird dein ewiges Licht sein.
Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten.

Heute ist Halbzeit mit den Türchen im Adventskalender. Morgen zünden wir die dritte Kerze am Adventskranz an. Bald ist Weihnachten. Advent sei eine Zeit des Wartens und der Vorfreude heißt es immer.

In meiner Jugend wurden die Plätzchen, die wir zusammen gebacken hatten, versteckt. Naschen verboten! Warte bis Heiligabend! An dem Tag dann lief nachmittags die Kindersendung „Wir warten aufs Christkind“.

Heute ist Warten nicht zeitgemäß. Wir wollen gleich drankommen, sofort und auf der Stelle. Weil alles „just-in-time“ sein muss, leben wir auf Kredit. Wir konsumieren jetzt und bezahlen später. Egal ob Haus, Auto oder Lebenshunger. Alles ist ein Glied in der Kette beständiger Sättigung. Kurz nach dem Erntedankfest tauchen die ersten Weihnachtsstollen in den Regalen der Supermärkte auf und kaum ist Neujahr vorüber, leuchten die Schoko-Osterhasen einem lila entgegen. Das Glück lang ersehnter Erfüllungen haben wir eingetauscht gegen das flache Gefühl einer beständig rieselnden Bedürfnisbefriedigung. Das macht dick und träge.

Manchmal denk ich: „Besser wär’s, das Christkind käme gar nicht, und auch nicht der Weihnachtsmann im roten Truck.“ Manch eine(r) wäre glücklicher und ausgeglichener, behaupte ich. Aber ein Weihnachtsfest zu feiern, das unbefriedigend wäre? Nein, undenkbar. So setzen wir alles dran, um es perfekt zu machen und erreichen oft das Gegenteil.

Wie lerne ich wieder das Warten und die beglückende Tiefe der Erfüllung? Vielleicht durch Wegstreichen des Überflüssigen. Und dem Üben von Geduld. Jetzt im Advent kann ich damit beginnen. Habe ich den Mut, mich einer leeren Zeit auszusetzen, die sich in die Länge dehnt und sich langsam füllt? Es vergehen immerhin acht Tage und Nächte, bis ich die letzte Kerze anzünden darf!

Warten aber heißt nicht, die Hände in den Schoß legen. Ich kann Vorbereitungen treffen. So wie wir unser Haus schmücken mit Weihnachtssternen, Lichterketten dem Adventskranz und Plätzen backen, so kann ich mich vorbereiten auf Gottes Kommen in unsere Welt.

Es ist freilich eine andere Vorbereitung. Sie heißt: Schau dich um! Wo ist kein Platz in der Herberge? Wem kann ich die Tür öffnen, meine Haus- und Herzenstür? Dem Nachbarn, mit dem ich schon lange im Streit liege? Der Flüchtlingsfamilie, die irgendwo in meinem Ort am Rand lebt? Meiner eigenen Sehnsucht nach Erfüllung? Vor der inneren und äußeren Not muss ich nicht mehr die die Augen verschließen. Einander unterstützen, mit materiellen Gütern, mit Trost, mit Ermutigung ist eine Übung in Geduld. Denn nicht alles gelingt gleich. Neues Vertrauen schöpfen nach langem Streit braucht Zeit, Fremden begegnen und mich selbst verstehen, ebenso. Die Zeit der Geduld ist gefüllte Zeit.

In diesem Sinne wünsche ich uns einen erfüllten Advent.

Heinrich Schwarz
Evangelischer Gemeindepfarrer in Rodenbach
Koordinator für Polizei- und Notfallseelsorge im Main-Kinzig-Kreis

 

 

Die Sakristei ist der Raum in einer Kirche, in welchem die für den Gottesdienst nötigen Gegenstände aufbewahrt werden. Die Paramente für den Altar, Kerzen, Kollektenbücher und manches mehr. Der Pfarrer, die Pfarrerin ziehen hier den Talar an.