THEO denkt LOGISCH! THEA auch!

Ist schon Ostern?

Einfach mal gute Nachrichten sprechen lassen, das wollte ich gerne in diesen Gedanken. Schließlich steht Ostern vor der Tür. Ich habe mir Mühe gegeben: in den Internetsuchmaschinen „gute Nachrichten“...

Weiterlesen ...

Karfreitag - Ein Feiertag ohne Remmidemmi

An Karfreitag erinnern sich die Christen in aller Welt an ein trauriges Ereignis: die Kreuzigung Jesu. Warum ist das trotzdem ein Grund zum Feiern?

Weiterlesen ...

Minus mal Minus gibt Plus

So habe ich das früher in der Schule mal gelernt und es ging mir in dieser Woche durch den Kopf. Relativ sprachlos macht ja der aggressive Wahlkampf des türkischen Präsidenten Tayyip Erdogan.

Weiterlesen ...

Etwas Heißes im Advent

„Nicht alles wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird!“ Mit diesen Worten trösteten sich viele Menschen nach der Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA. Und in der Tat:

Weiterlesen ...

Wo ist der liebende Gott?

Die Welt ist aus den Angeln gehoben. Die quälende Frage eines Martin Luthers nach dem liebenden Gott, dem Gott der gnädig ist mit uns Menschen, diese Frage stellen Menschen heute in ganz anderer Weis...

Weiterlesen ...

Tageslosung

15. Sonntag nach Trinitatis
Ich habe euch Leben und Tod, Segen und Fluch vorgelegt, dass du das Leben erwählst.
Jesus spricht: Ich bin gekommen, damit sie das Leben in Fülle haben.

Die Feiertage sind wieder vorbei. Die Straßen sind meistens schon gereinigt von den Raketen- und Böllerresten. Der Blick geht wieder nach vorne auf das, was da kommt im neuen Jahr 2015.

In der Kirche ist aber noch immer Weihnachten. Die Krippe steht noch. In der Vorbereitung auf das Fest haben wir uns vorgenommen, die Kirche einmal anders zu gestalten für die Weihnachtszeit. Wir haben eine wunderbare Holzkrippe mitten auf dem Altar errichtet. Mit Stroh als Unterlage, einer dezenten und warmen Beleuchtung und natürlich mit den Figuren der Weihnachtsgeschichte. Über der Krippe leuchtet sogar ein kleiner Herrnhuter Weihnachtstern. Auf diese Weise ist eine idyllische und sehenswerte Ansicht des Weihnachtsgeschehens entstanden, die man wirklich genießen kann. Beim Aufbau mussten wir uns auch fragen, wohin wir das Kreuz stellen, das normalerweise auf dem Altar steht. Es passte nicht mehr mit auf den Altar, aber einfach in eine Ecke stellen wollten wir es auch nicht. Also bauten wir einen Stehtisch hinter den Altar und stellten das Kreuz drauf, so dass es gut sichtbar bleibt. Und schon beim ersten Anblick hat mich die Aussagekraft beeindruckt. Auch wenn Weihnachten und Ostern ein paar Monate auseinander liegen, ist das eine doch nicht ohne das andere denkbar. Gott wird Mensch in einem Kind. Jesus lebt das Leben eines Menschen und zeigt uns immer wieder und bis heute auf, was die Liebe Gottes und die Nächstenliebe möglich machen. Und letztlich überwindet er den tiefsten Schmerz, den Tod, am Kreuz. Wir wollen das vielleicht gar nicht so gerne hören. Wer will schon beim Anblick einer so rührenden Szene wie der in der Krippe an das denken, was später geschieht? An Schmerz, Leid und sogar den Tod? Leider wird die Krippe nun schon in der nächsten Woche wieder abgebaut. Ich könnte dieses Miteinander von Krippe und Kreuz noch länger anschauen und darüber nachdenken. Die Krippe macht aus dem Kreuz eine lebendige, warme Szene. Das Kreuz macht aus der Krippe eine Szene, die sich im richtigen Leben abspielt. So ist es mit dem Glauben auch: er ist lebendig und warm, spielt sich aber nicht nur an kuscheligen Feiertagen ab, sondern mitten im richtigen Leben. Schade, dass die Krippe bald wieder abgebaut wird.

Pfr. Jens Heller