Sprengel Hanau - Kreuzkirche dankt ihren Ehrenamtlichen

THEO denkt LOGISCH! THEA auch!

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Tageslosung

Ich bin der HERR, dein Gott, der dich lehrt, was dir hilft, und dich leitet auf dem Wege, den du gehst.
Der Herr wird dir in allen Dingen Einsicht geben.
Kreuzkirche dankt ihren Ehrenamtlichen
Pfarrer Bürger: „Komplexes Terrain. Antworten entwickeln sich auf dem Weg“
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60 Ehrenamtliche in der Kreuzkirche

Ehrenamtlich Mitarbeitende der Kreuzkirche in Fulda-Neuenberg machen sich weiter gemeinsam auf dem Weg. Ihnen wird vom Kirchenvorstand und Pfarrer Stefan Bürger für ihren Einsatz beim Mitarbeiter-Danke-Abend Ende September gedankt. Auf komplexe Fragen in Kirche und Gesellschaft gibt es keine einfachen Antworten, sie entstehen vielmehr auf dem Weg.

Unter der Überschrift „Sekt oder Selters“ hatte die Gemeindeleitung der Kreuzkirche auch dieses Jahr wieder zu ihrem Mitarbeiter-Danke-Abend eingeladen. Rund 60 Ehrenamtliche, etwa Zweidrittel der Eingeladenen, trafen sich zunächst zur halbstündigen Andacht in der Kirche. Pfarrer Stefan Bürger beschrieb, dass es an den vielen Ehrenamtlichen der Gemeinde läge, dass in der Kreuzkirche symbolisch gesprochen nicht Sekt oder Selters ausgeschenkt werde, sondern Sekt und Selters. „Viele Ehrenamtliche schaffen eine vielfältige Gemeindearbeit, ob ihm Besuchsdienst, in verschiedenen Gottesdienstformen, in der Öffentlichkeitsarbeit mit Homepage, Gemeindebrief und Social-Media oder im Bereich von Senioren und Kinder- und Jugendarbeit. Danke, dass Sie Sekt und Selters in unserer Gemeinde ausschenken“, rief Bürger den Ehrenamtlichen zu.
Die Situation in der Gesellschaft und in der Kirche brauche, so der Pfarrer, Flexibilität und Kreativität, kein Populismus oder Schwarz-Weiß-Denken. Auf komplexe Herausforderungen gäbe es keine einfachen Antworten, auch nicht in der Kirche. Inspiriert durch das Buch „Gemeinde neu denken. Geistliche Orientierung in wachsender Komplexität“ (Isabel Hartmann / Reiner Knieling), beschrieb Bürger, dass Antworten auf Fragen manchmal erst auf dem Weg gegeben werden können und nicht im Vorhinein. Im Gegensatz zu einfachen Sachverhalten, wo „best practice“ gelte, gäbe es beim komplexen Terrain eher eine „emergent practice“, eine Lösung, die sich auf dem Weg entwickele, hier müsse man einfach mal ausprobieren und auch offen sein, dass Fehler passieren. Diese Herangehensweise passe auch zu dem Slogan des Gemeindeleitbildes der Kreuzkirche: Gemeinsam unterwegs. Um sich aber bei neuen Wegen nicht zu verzetteln, sei es auch mal angebracht, etwas loszulassen. Denn Hände, die nicht zu voll seien, könnten leichter zugreifen, so der Pfarrer.
Mit diesen Gedanken und gemeinsamen Liedern, wie dem neuen Lied des Frankfurter Stadionpfarrers Eugen Eckert (2015) „Weise uns den Weg, Gott geh mit!“ gingen die Mitarbeitenden in einen geselligen Abend mit Buffet und Getränken - und nicht nur Selters.
Willkommen hieß Bürger einige neue Mitarbeitende mit Röschen. Gedankt wurde mit Geschenken auch den Mitarbeitenden, die nach langjähriger Zeit oder durch schulische Verpflichtungen ihre Aufgabe an andere weitergaben. „Veränderungen sind hier auch völlig normal und möglich“, beschrieb der Pfarrer, der sich mit den leitenden ehrenamtlichen Mitarbeitenden (Teamleitern) und dem Kirchenvorstand auch immer wieder Gedanken macht, wer zukünftig ehrenamtliche Aufgaben übernehmen könnte – derzeit suche man im Bereich des Kindergottesdienstes, in der Kindergruppe „Jesus-Kids“ oder in der 14-täglichen aufsuchenden Flüchtlingshilfe der Gemeinde.
www.kreuzkirche-fulda.de
(Die 15-minütige Ansprache gibt es als Audiodatei auf der Homepage!)

 

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Fotos (Samuel Kümmel / Stefan Bürger)
 
Pfarrer Stefan Bürger bei der Ansprache im Rahmen der Andacht zum Mitarbeiter-Danke-Abend
Impressionen vom geselligen Abend