Sprengel Hanau-Hersfeld - Kirchenvorstand trifft Entscheidung für Sanierung des Pfarrhauses

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Er hat uns errettet aus der Macht der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich seines geliebten Sohnes, in dem wir die Erlösung haben, nämlich die Vergebung der Sünden.
Kirchenvorstand trifft Entscheidung für Sanierung des Pfarrhauses
pfarrhausbssweb
Foto (privat): Das Pfarrhaus in der Bad Salzschlirf (Lutherweg 1) soll auf Wunsch des Kirchenvorstandes nun doch saniert werden (v.l. Vorsitzende Martina Büchsel und Pfarrerin Sandra Jost)

Der Kirchenvorstand der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Salzschlirf – Großenlüder hat am 24.11. in einer Sondersitzung entschieden, das Vorhaben zum Neubau eines Pfarrhauses in Großenlüder aufzugeben. Stattdessen soll das alte Pfarrhaus in Bad Salzschlirf saniert werden, damit Pfarrerin Sandra Jost dort einziehen kann.

Die Kirchenvorsteher und Kirchenältesten der Gemeinde haben sich diese Entscheidung nicht leicht gemacht, denn das Neubauprojekt wurde seit drei Jahren intensiv verfolgt, auch Kosten waren dadurch entstanden. Im Januar 2013 hatte der Kirchenvorstand den Beschluss gefasst, ein neues Pfarrhaus in Großenlüder zu bauen, „vorausgesetzt die Finanzierung ist gesichert“, so die Vorsitzende des Kirchenvorstands Martina Büchsel.

Doch nun ist der Sachstand ein anderer, denn aufgrund von neuen Bauauflagen und gestiegenen Baukosten ist der ursprüngliche Finanzierungsrahmen nicht mehr zu halten. Die Mitglieder des Kirchenkreisvorstands mit Dekan Bengt Seeberg unterstützten die ursprüngliche Entscheidung des Kirchenvorstands für den Pfarrhausneubau in Großenlüder. Sie wiesen die Kirchengemeinde aber auch auf die erheblichen finanziellen Risiken hin. Deshalb hat der Kirchenvorstand jetzt die Notbremse gezogen. „Eine zu hohe Verschuldung der Gemeinde“, so Büchsel, „wäre ein unwirtschaftliches Handeln, das der Kirchenvorstand nicht verantworten kann.“ Ziel ist es vielmehr in den nächsten Jahren ausreichende Mittel für das Gemeindeleben zur Verfügung zu haben. Was bringt ein „zukunftssicheres Pfarrhaus“ wenn dadurch die Zukunft der Gemeinde auf dem Spiel steht? So lässt sich die Entscheidung des Kirchenvorstandes auf den Punkt bringen.

Kirchenleitung, Kirchenkreisamt und Dekan Seeberg begrüßen die neue Entscheidung und wollen die Sanierung des alten Pfarrhauses umfassend unterstützen.

Dass nun alle Verantwortlichen an einem Strang ziehen, sieht auch die neue Pfarrerin als gutes Zeichen.  „Unabhängig vom  Standort des Pfarrhauses, bleibt für uns der junge und wachsende Teil der Gemeinde in Großenlüder von großer Bedeutung. Das gilt auch, wenn ich in Bad Salzschlirf wohnen werde“, so Pfarrerin Jost.